AB IN DEN WALD

Warum freiwillig klimaneutral?

    Bei 2°C Plus kippt das Klima.

    Die Klimaschutz-Vereinbarungen von Paris sind ernüchternd. Selbst wenn alle Staaten alle versprochenen Maßnahmen umsetzen, steigt die Temperatur um 4°C. Das hätte katastrophale Folgen für die gesamte Weltbevölkerung. Denn wenn die globale Durchschnittstemperatur um mehr als 2°C steigt, werden Kipppunkte im Klimasystem überschritten.

    Hier nur einige Beispiele:

    · Der Albedo-Effekt: Je mehr Eis an den Polen schmilzt, desto weniger weiße Fläche reflektiert Sonnenstrahlen. Im Gegenteil, es wird sogar mehr dunkle Fläche freigelegt, was die Erwärmung weiter anheizt. Noch mehr Eis schmilzt.

    · Permafrost-Böden weichen auf, darin gespeichertes Methan entweicht. Ein Treibhausgas, das 23-mal aggressiver ist als CO2.

    · Höhere Temperaturen machen Bodenbakterien aktiver und beschleunigen chemische Abbauprozesse. Organisches Material wird schneller zersetzt und es gelangt mehr CO2 in die Atmosphäre.

    Die Farbskala zeigt die Veränderung der globalen jährlichen Durchschnitts-Temperaturen von 1850 bis 2017. climate-lab-book.ac.uk

    CO2-Emissionen bis 2050

    Sie hätten nicht-lineare, unumkehrbare und kaum einschätzbare Folgen.

    · Dürren und Überschwemmungen führen zu Ernteausfällen, Menschen hungern.

    · Lebensraum, Nahrung und Wasser werden knapp, es kommt zu Kriegen.

    · Hunderte Millionen Klimaflüchtlinge sind zu erwarten. Europa droht heute bereits an einer Million Flüchtlingen zu zerbrechen.

    · Die Weltwirtschaft wird Kopf stehen.

    Die Lösung: Bäume.

    Die günstigsten, effektivsten und kinderleicht vermehrbaren CO2-Speicher sind Bäume. In den kommenden 10 Jahren müssen wir 1.000 Milliarden Bäume in die Erde bringen und die Abholzung der Regenwälder stoppen. Nur so könnten wir ein Viertel der menschengemachten CO2-Emissionen binden. Die Bäume verschaffen uns einen Zeitjoker, um noch rechtzeitig unsere CO2-Emissionen auf null zu senken. Damit ermöglichen wir unseren Kindern und Enkelkindern eine lebenswerte Zukunft.

    Was ist Klimaneutralität?

    Im Allgemeinen sind sich alle einig: Wenn wir das zentrale Ziel des Pariser Übereinkommens erreichen wollen, den globalen Temperaturanstieg in diesem Jahrhundert auf unter 2 Grad Celsius (im Vergleich zum vorindustriellen Niveau) zu beschränken, müssen wir deutlicher und schneller handeln. Deshalb ruft auch die UNFCCC dazu auf: Climate Neutral Now!

    Klimaneutralität ist ein Konzept, das darauf abzielt, die Treibhausgasemissionen zu kompensieren, insbesondere solche, die nicht weiter reduziert werden können. Der von den Unternehmen oder Einzelpersonen gezahlte Betrag entspricht der Menge der Emissionen (in der Regel in Tonnen Kohlendioxid), die sie ausgleichen wollen, und wird dann in Maßnahmen investiert - in diesem Fall in Aufforstung.

    Ein Standardprozess kann grob wie folgt beschrieben werden:

    1. Erfassung der CO2-Emissionen: Wo im Unternehmen wird CO2 emittiert? Wo bestehen die größten Chancen, es zu verringern?

    2. Vermeidung von Emissionen: Zum Beispiel durch Video-Konferenzen statt Flugreisen. Durch Fleischverzicht in der Kantine.

    3. Reduktion von Emissionen: Ob durch effizientere Maschinen, stromsparende Beleuchtung, eine effiziente Heizung, oder, oder, oder…

    4. Umstellung auf einen Stromanbieter, der echten Ökostrom liefert. Zu finden zum Beispiel bei Revolution Energy.

    5. Schließlich der Ausgleich der verbleibenden, nicht vermeidbaren CO2-Emissionen.

    Bäume verschaffen uns einen wertvollen Zeitjoker, um unsere Emissionen zu reduzieren!

    Helfen Sie jetzt mit, die Zukunft der Kinder zu retten. Lesen Sie hier, wie Sie klimaneutral werden.

    So geht's