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Go for Climate

01.10.2019

Von Berlin bis nach Marokko, genauer: Quarzazate, läuft Camilla Kranzusch vom 6. September bis 22. November 2019 unter dem Motto „Go For Climate“, denn dort befindet sich das größte Solarkraftwerk der Welt! Aus Sicht der Bewegung statuiert der Ort ein Exempel für innovative, nachhaltige und global wirksame Energiekonzepte. Die Route führt über Deutschland, Österreich, die Schweiz, Italien, Monaco, Frankreich und Spanien. Organisiert wird das Projekt von Plant-for-the-Planet! 

Auf ihrem Treck besucht Camilla Unternehmen, die klimaneutral wirtschaften und beispielsweise durch das Pflanzen von Bäumen einen freiwilligen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Zu ihren Stationen zählen unter anderem Firmen wie Bitburger, Develey, Eckes-Granini, Große Vehne, Hochland und Ritter Sport, die Proben der Passionsspiele in Oberammergau und der Bergdoktor (Hans Sigl) am Wilden Kaiser.

Alle verbindet, dass sie ihre Kunden und Fans auffordern, mit der Plant-for-the-Planet-App Bäume zu pflanzen. Ein Beispiel kannst Du hier ansehen.

Um Lösungen in der Klimakrise vorzustellen, besucht Camilla beispielsweise das Helmholtz-Zentrum in Geesthacht, den Solarturm in Jülich als Vorbereitung auf Ouarzazate in Marokko und sie erlebt im Ökozentrum Langenbruck, wie Bio-Kohle aus Holzabfällen hergestellt und so der Kohlenstoff noch einmal länger im Boden gespeichert wird. In Wien besucht Camilla das mit über 80 Metern höchste Holzhaus Europas, das HoHo-Haus.

„Alle, die klimapolitisch Verantwortung übernehmen, sind auf ihre Weise Klimahelden, weil sie den jungen Menschen Hoffnung machen“, sagt die Initiatorin. Um die Initiative zu unterstützen, animiert Camilla Kranzusch während des Klimatrecks mithilfe der Plant-for-the-Planet-App zu einem Wettstreit ums Baumpflanzen und will so eine positive Kettenreaktion auslösen.

Am 22. November trifft Camilla Kranzusch in Ouarzazate, Marokko mit jungen Menschen aus afrikanischen Ländern unter der Führung des gleichaltrigen Nigerianers Chiagozie Udeh zusammen. Dort entsteht der mit zwei Gigawatt größte Solarpark der Welt, der auf Desertec zurückgeht. Chiagozie Udeh fordert: „Statt weltweit 1.400 neue Kohlekraftwerke zu bauen, baut endlich 1.400 neue Solarparks in den Wüsten der Welt. So kommen wir in Afrika zu sauberem Wohlstand. Und wenn ihr uns endlich sauberen Strom nach Europa exportieren lasst, könnt Ihr auch Eure Kohlekraftwerke abschalten!“.

Vor Ort verabschieden die jungen Afrikaner und Europäer ein gemeinsames Papier, mit dem sie die Regierungen der Welt und die Wirtschaft weltweit auffordern, endlich konstruktive globale Lösungen zum Überleben der Menschheit umzusetzen.

Ihren Weg nach Afrika dokumentiert Camilla Kranzusch auf einer interaktiven Karte auf der Homepage www.goforclimate.org. „Mitläufer“ sind erwünscht und willkommen!

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